Deutschland, einig Fussball-Land. “Heute sind wir alle Bayern” titelte BILD in Vorfreude auf das Champions-League-Endspiel. Oliver Fritsch, der kaum in Verdacht gerät, übermäßige Sympathien für die Münchner zu empfinden, urteilte dem Grunde nach ähnlich: Die Bayern haben sich gewandelt, lautet die Kernaussage seines Vorabberichts in der Online-Ausgabe der Zeit.
Selten war die Schadenfreude über eine Bayern-Niederlage geringer als nach dem 0:2 gegen Inter Mailand. Denn die Freunde des offensiven, spektakulären Fussballs waren ausnahmsweise auf der Münchner Seite. Der RTL-Kommentator wurde nicht müde, immer wieder aus der Fussball-Geschichte zu berichten. Doch mehr als der Name Helenio Herrera, der den Catenaccio als prägenden italienischen Fussball-Stil installierte, gab es leider nicht zu hören.
Spielen Mourinhos Mannschaften wirklich einen Catenaccio 2.0 und wie unterscheidet sich dieser Stil vom Riegel alter Schule? Für den TV-Zuschauer bleibt diese Frage ungeklärt.
Videos des schönen Abschlags, der das 0:1 einleitete, werden sowieso bald von der UEFA zensiert. Daher binde ich etwas Historisches ein.







Keine Kommentare bis jetzt↓
Es gibt bis jetzt noch keine Kommentare. Sei der Erste, trau dich!