Mainz könnte auch Meister werden, verlautete aus München nach der Niederlage des Primus gegen den Emporkömmling. Ein schönes Beispiel für ein vergiftetes Lob. Das M-Wort gehört zur Strategie, beim Überraschungsteam Träume zu wecken und so die Konzentration zu schwächen. Betrachtet man übrigens die Startserien, so fällt auf, dass sowohl Bayern 1995/96 als auch Kaiserslautern 01/02 kein Glück mit sieben Siegen auf einen Streich hatten und die Saison eben nicht als Meister beendeten. Anders dagegen der Fall nach einer Serie von sechs Startsiegen. Vor den Mainzern schaffte dies drei Mal Bayern München, die in der jeweiligen Saison immer Meister wurden. Wer also den Mainzern ehrlich einen Titel gönnt, sollte im nächsten Spiel nicht mehr auf einen Sieg hoffen, empfiehlt in diesen Fällen die Fussball-Statistik für Anfänger.
In der FFL feierte Martin Kluge mit 29 Punkten einen furiosen Tagessieg, der ihn auch auf Platz 1 der Gesamtwertung katapultierte. Er setzt auf Dortmunder, was sich diesen Spieltag wahrlich gelohnt hat: Starke 10 Demel 0 Pisczek 4 Subotic 4 Großkreutz 15 Hunt 0 Kagawa 20 Gekas 12 Almeida 9 Cacau 6 Pitroipa 5 (Angegeben sind jeweils die Gesampunkte). Euren Punktestand findet Ihr in der Tabelle des 6. Spieltags.
Wenn der Journalist Jens Weinreich Texte oder Videos empfiehlt, gilt fast unbesehen: Lesen oder Zusehen. Seine letzte Empfehlung binde ich hier ein und erlaube mir den Hinweis, dass man auf seiner Seite die guten Beiträge auch mit Flattr honorieren kann.







Die Auswertung des 6. Spieltags musste korrigiert werden: Mit vier Dortmundern entsprach Martin Kluges Team nicht den Regeln, eine Korrektur seines Aufgebots war noch nicht erfasst. Dies hat keinen Einluß auf seinen Tagessieg, wohl aber auf die Gesamtpunktzahl, die auf 81 Punkte sinkt. Also keine Tabellenführung, sondern Platz 2. Vielen Dank für alle, die mich darauf aufmerksam gemacht haben.