Mainz gewann zum siebten Mal, Bayern startete so schlecht wie noch nie. All das war schon vor dem Spieltag irgendwie absehbar und bereits auf die eine oder andere Art Thema gewesen. Vor der Saison hätte kaum jemand darauf getippt, dass sich nach etwas mehr als einem Fünftel der Spielzeit Bayern, Bremen, Schalke und Stuttgart in der unteren Tabellenhälfte tummeln.
Ich habe das Gefühl, dass wir uns vor allem um den VfB Sorgen machen müssen. Klar, schon seit einiger Zeit können die Schwaben nur noch Rückrunde. Doch ob es in diesem Jahr gelingt? Christoph Kneer zog in der Süddeutschen Zeitung schon einen Vergleich zum Niedergang von Hertha in der Vorsaison. Eines der Hauptprobleme dürfte im Abgang Khediras liegen. Nicht zum ersten Mal würde der Weggang eines zentralen Spielers in Mittelfeld oder Abwehr schwerwiegendere Folgen haben als der teure Verkauf eines Stürmers. Dass man in Stuttgart als Nachfolger von Horst Heldt einen Auszubildenden mit der Aufgabe des Sportdirektors betraut hat, erhöht die Chancen auf den Klassenerhalt nicht unbedingt.
Eine Premiere gab es auch in der FFL: Ich bin – glaube ich – schon im elften Jahr dabei. Noch nie konnte ich die Tabellenführung erorbern. Bis zum 7. Spieltag. Das lag in erster Linie am Doppelschlag des Freiburgers Rosenthal, den auch Tagessiegerin Änne Maile im Team hat. Wir werfen den Blick auf ihr Team: Starke 10 Franz 4 Brouwers 7 Hoogland 0 Hunt 0 Meier, A. 0 Rosenthal 15 Helmes 6 Ba 9 Ebbers 3 Friedrich, M. 2, das zusätzlich von drei treffsicheren Stürmern profitierte. Euren Punktestand findet Ihr in der Tabelle des 7. Spieltags.
Hinweis: Die Tabelle des 6. Spieltags musste korrigiert werden, mehr dazu im Kommentar zum Beitrag über den letzten Spieltag.







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